Schulmuseum: Hier ist Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Foto: Dirk Knofe
In diese Schule geht man gern. Mit Matrosenhemd und Schürze, Griffel und Schiefertafel wird Lernen zum Erlebnis. Und in der Pause gibt es statt Cola und Schokoriegel Muggefuck und Zuggerbemme. Im Schulmuseum am Goerdelerring sollen die Besucher hautnah erfahren, unter welchen Bedingungen Kinder in der Vergangenheit unterrichtet wurden. Einen Eindruck davon können Sie sich jetzt auch im Rund.Blick.Leipzig verschaffen.
Citytunnel aktuell: Umstritten und trotzdem faszinierend
Foto: Dirk Knofe
Er ist das Prestigeobjekt der Messestadt: der Leipziger Citytunnel. Seit 2003 wird an dem Mega-Projekt gebaut. Im Dezember 2013 sollen die zwei Röhren, die den Hauptbahnhof mit dem Bayerischen Bahnhof verbinden, in Betrieb genommen werden. Unser Fotograf Dirk Knofe war im Citytunnel unterwegs und hat den aktuellen Stand der Arbeiten dokumentiert.
Video: Der Portikus ist zurück an seinem alten Platz.
Entspannung beim virtuellen Rundgang auf Leipzigs Friedhöfen
Foto: Dirk Knofe
Leipzig. Obgleich in direkter Nachbarschaft zum großstädtischen Trubel gelegen, sind Leipzigs Friedhöfe wahre Orte der Ruhe und der Entspannung. Vom Lärm der überfüllten Straßen, der Hektik des täglichen Arbeitslebens und der Reizüberflutung der modernen Medienwelt ist hier nichts zu spüren. Liebevoll gepflegt und mit vielen Details verziert, laden die Ruhestätten im satten Grün nicht nur zum Gedenken der Verstorbenen, sondern auch zu ausgiebigen Spaziergängen oder zum Verweilen in der Natur ein.
Die "Karli": Angesagter Treffpunkt im Süden der Stadt
Foto: Dirk Knofe
„Karli" wird sie von den Leipzigern liebevoll genannt - die Karl-Liebknecht-Straße. Die etwa 2,5 Kilometer lange Straße führt vom südlichen Stadtzentrum in den Süden der Messestadt ans Connewitzer Kreuz und entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der nördliche Abschnitt ist allerdings wesentlich älter. Er bestand bereits im Mittelalter. Inzwischen ist die „Karli" vor allem bei Studenten und denen, die eine ausgeprägte Kneipenkultur lieben, ein angesagter Treffpunkt. Im Rund.Blick-Leipzig können Sie die Straße jetzt entdecken.
Endlich wiedereröffnet: Blick ins rundum sanierte Bachmuseum
Foto: Dirk Knofe
Am 20. März wurde das Bach-Museum offiziell wiederöffnet. Einen Tag später hätte der große Komponist und Thomaskantor seinen 325. Geburtstag gefeiert. Zum Festakt reiste Bundespräsident Horst Köhler an. LVZ-Online bietet Ihnen einen Blick in die neuen Licht durchfluteten Ausstellungsräume.
Infos zum Bach-Museum gibt es in unserem Special!
Das Völkerschlachtdenkmal: "Groß und herrlich wie ein Koloss"
Foto: Dirk Knofe
„Groß und herrlich“ soll es sein, „wie ein Koloss, eine Pyramide, ein Dom zu Köln.“ Das sagte Ernst Moritz Schmidt 1814. Was der Dichter damit meinte, war ein Monument für die Völkerschlacht von 1813, an der er selbst teilgenommen hatte. Nachdem 1816 ein Entwurf des berühmten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel aus politischen und finanziellen Gründen noch abgelehnt worden war, begann 82 Jahre später der Bau des Völkerschlachtdenkmals.
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Hier zu lesen und zu arbeiten hat fast schon etwas Magisches
Foto: Dirk Knofe
Etwa 14,5 Millionen Medieneinheiten lagern hier. Täglich kommen mehrere hundert dazu. Das ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig. Beinah jeder, der an der Pleiße studiert hat, saß schon einmal im Großen Lesesaal der Präsenzbibliothek. Alte dunkle Massivholzschreibtische, jeder ausgestattet mit einer grünen Leseleuchte, das Surren der kleinen Wagen des Transportsystems, das die Gebäude miteinander verbindet und Bücher und alles andere aus den Magazinen zur Ausgabe transportiert. was sich sonst noch hinter den Mauern am Deutschen Platz verbirgt, können Sie jetzt im Rund.Blick.Leipzig entdecken.
Bibliotheca Albertina: Mehr als 60 Kilometer Bücher
Foto: Dirk Knofe
„Wow, was für ein Gebäude“, mag sich so mancher Student denken, wer er zum ersten Mal die Stufen zur Bibliotheca Albertina hinaufgeht und die Einganshalle mit den Treppenaufgängen zu den Lesesälen betritt. Seit dem 24. Oktober 1891 ist hier (mit einer mehrjährigen Unterbrechung bedingt durch den Zweiten Weltkrieg) der Hauptbestand der Leipziger Universitätsbibliothek untergebracht. Im virtuellen Stadtrundgang von LVZ-Online können Sie die prachtvollen Räumlichkeiten jetzt in Augenschein nehmen.
Das Krystallpalast-Varieté lädt zum virtuellen Rundgang
Foto: Dirk Knofe
Willkommen im Theater der Sinne: Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Artistik und des Entertainments und erleben Sie das Krystallpalast-Varieté virtuell im 360-Grad-Panoramarundgang. Besuchen Sie im Saal Proben zur aktuellen Show "Fliegende Hitze" oder werfen Sie im Varieté-Restaurant einen Blick auf die Menükarte.
Ausführliche Informationen zum Krystallpalast-Varieté finden Sie auch in unserem Special!
Mit dem Rund.Blick ins Büro des Oberbürgermeisters
Foto: Dirk Knofe
Es gehört zu den Wahrzeichen Leipzigs. Das Neue Rathaus ist ein monumentaler Bau aus weißem Kalkstein. Ab 1905 ersetzte dieser das Alte Rathaus direkt am Markt, das für den Verwaltungsbetrieb der wirtschaftlich und baulich expandierenden Stadt schlicht zu klein geworden war. Im Rund.Blick.Leipzig können Sie jetzt eine Stippvisite in das administrative Herz der Messestadt unternehmen und dabei einen kurzen Abstecher in das Büro des Oberbürgermeisters machen.
Das Stadtbad: Geschwommen wird hier nicht (mehr)
Foto: Dirk Knofe
Wer heute vor dem Gebäude in der Eutritzscher Straße 21 steht, ahnt nicht, welche architektonischen Kostbarkeiten sich hinter den wenig ansehnlichen Mauern verbergen. Das 1916 eröffnete Leipziger Stadtbad war stets weit mehr als nur eine Schwimmhalle. Im Moment zieht hier aber niemand seine Bahnen durch’s Wasser oder entspannt in der Sauna. Im Juli 2004 musste das Stadtbad wegen des schlechten baulichen Zustands geschlossen werden.
Das Alte Rathaus: Weltberühmt dank "Goldenem Schnitt"
Früher war es das Zuhause der Stadtoberen und damit das administrative Zentrum Leipzigs. Mit seinem Standort am Markt lag das Alte Rathaus auch geographisch zentral. Heute leitet der Oberbürgermeister mit seiner Verwaltung die Geschicke der Messestadt vom Neuen Rathaus aus. Dennoch ist das „Alte“ nach wie vor eine Anlaufstelle für Touristen aus aller Welt, und das nicht nur wegen der im Haus beheimateten ständigen Ausstellung „Leipzig original – Vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht“.
Leipzig von oben auf dem Cityhochhaus
Foto: Dirk Knofe
Neben dem Völkerschlachtdenkmal ist es das Wahrzeichen Leipzigs: das Cityhochhaus. Weithin sichtbar verkündet es den Reisenden auf Straße und Schiene, dass sie sich der Messestadt nähern. Dabei ist das auch „Uniriese“ oder „Weisheitszahn“ genannte Gebäude ein eher junges Wahrzeichen. Errichtet wurde es zwischen 1968 und 1972 nach den Entwürfen des Architekten Hermann Henselmann. Bis 1998 waren hier Teile der angrenzenden Universität zu Hause.
Die Mädlerpassage: Nicht nur einfach so ein Einkaufstempel
Wer in Leipzig nach Einkaufsmöglichkeiten der gehobenen Kategorie sucht, ist in der Mädler-Passage genau richtig. Hier sind MontBlanc, Svarowski und Co. ebenso zu Hause wie kleine exklusive Cafés und Modelabel. Am bekanntesten ist die Passage aber wohl für sein Untergeschoss, das Restaurant Auerbachs Keller.
Der größte Kopfbahnhof Europas
Auch als es die zwei Etagen voller Geschäfte und Cafés in seinem Inneren noch nicht gab, gehörte der Leipziger Hauptbahnhof schon zu den Attraktionen der Messestadt. Denn mit einer Grundfläche von 83.640 Quadratmetern und 23 Fernbahn-Gleisen ist er der größte Kopfbahnhof Europas und das Nahverkehrszentrum der Stadt schlechthin. Schon allein deshalb lohnt sich ein Besuch. Der Rund.Blick.Leipzig bietet Ihnen diese Möglichkeit.

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