Bitte installieren Sie eine aktuelle Version des Adobe Flash Players.


Citytunnel aktuell: Umstritten und trotzdem faszinierend

Er ist das Prestigeobjekt der Messestadt: der Leipziger Citytunnel. Seit 2003 wird an dem Mega-Projekt gebaut. Im Dezember 2013 sollen die zwei Röhren, die den Hauptbahnhof mit dem Bayerischen Bahnhof verbinden, in Betrieb genommen werden. Unser Fotograf Dirk Knofe war im Citytunnel unterwegs und hat den aktuellen Stand der Arbeiten dokumentiert. Unter www.rund-blick-leipzig.de können Sie ab sofort den Baufortschritt begutachten. Denn auch die "alten" Rund.Blick-Aufnahmen von 2009 stehen Ihnen über einen Infobutton am jeweiligen Standort weiter zur Verfügung.

Video: Der Portikus ist zurück an seinem alten Platz

Der Citytunnel fasziniert, ist aber nicht unumstritten und beschäftigt die Leipziger seit vielen Jahren. Geschäftsinhaber und Hausbesitzer in der City bangten um die Integrität des Bodens, als sich die riesige Tunnelbohrmaschine unter der Innenstadt durchgrub. Anwohner kämpften mit dem Baulärm. Viele schimpften vor allem über die Kosten (derzeit geschätzte 900 Millionen Euro), die beständig stiegen, und den mehrfach verschobenen Fertigstellungstermin.

Stadt, Land und Deutsche Bahn AG sind dagegen stolz auf die „Magistrale des 21. Jahrhunderts“. Mit ihr werde so der Leipziger Südraum deutlich besser in das regionale Verkehrsnetz eingebunden.

Die Idee einer so gearteten Innenstadtverbindung ist nicht neu. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts existierten entsprechende Pläne, die allerdings erst 1913/14 teilweise umgesetzt wurden. Ein 710 Meter langer U-Bahn-Tunnel entstand, blieb aber vorläufig verschlossen. Geplante Haltepunkte der neuen Strecke waren zunächst der Bahnhofsvorplatz und der Augustusplatz. Auf Grund des Ersten Weltkriegs kam das Projekt ins Stocken und wurde schließlich ganz eingestellt.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wollten Leipzigs Stadtväter einen neuen Anlauf nehmen. „Wir müssen prüfen, ob es möglich sein wird, vom Hauptbahnhof nach dem Bayerischen Bahnhof eine durchgehende Bahnverbindung zu schaffen, die uns die günstigsten Möglichkeiten des Durchgangsverkehrs eröffnet“, sagte der damalige Oberbürgermeister Erich Zeigner. 1947 legten die Planer einen ersten Vorentwurf vor, zu dessen Umsetzung es dann aber doch nicht kam.

Nachdem die Pläne für eine unterirdische Verbindung aus Kostengründen auf Eis gelegt worden waren, boten sich nach der deutschen Wiedervereinigung neue Bedingungen. Erstmals bestand eine realistische Chance das Projekt umzusetzen. Bereits 1992 wurden Finanzierungsansätze untersucht. Vier Jahre später sagten der Freistaat und die Deutsche Bahn AG zu, das Projekt zu unterstützen. Es dauerte weitere sieben Jahre, bis mit dem symbolischen Baubeginn am 9. Juli 2003 der Starschuss fiel.

Citytunnel kompakt:

Der Citytunnel verläuft zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bayerischen Bahnhof. Neben diesen beiden wird es am Markt und am Wilhelm-Leuschner-Platz zwei weitere unterirdische Stationen geben. Der End-Haltepunkt Semmelweisstraße liegt über der Erde und erhält eine direkte Anbindung zum MDR-Gelände.

Die Bahnsteige liegen zwischen 17 und 22 Meter unter der Erde.

Der Citytunnel besteht aus zwei eingleisigen Röhren mit je 1438 Metern Länge. Der Durchmesser je Röhre beträgt neun Meter.

Sie erlangte in Leipzig Kultstatus: „Leonie“ die Tunnelbohrmaschine. Ihren Namen erhielt sie von den Lesern der Leipziger Volkszeitung. Er soll Kraft und Stärke symbolisieren.

Die Tunnelstrecke ist für Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h ausgelegt.

Einer der Gründe für den Tunnelbau: Der Nahverkehr in der Region soll schneller werden.

Um den Tunnel bauen zu können, musste einem Leipziger Wahrzeichen zu Leibe gerückt werden. Der Portikus am Bayerischen Bahnhof wurde am 10. April 2006 um 30,5 Meter nach Osten verschoben, um Baufreiheit zu schaffen. Er soll voraussichtlich in diesem Herbst an seinen alten Platz zurückkehren.

Gigantisch sind vor allem die Kosten des Projekts. Ursprünglich hatten Stadt, Land und die Deutsche Bahn AG mit 572 Millionen Euro gerechnet. Inzwischen wird von rund 704 Millionen Euro ausgegangen.

Die Inbetriebnahme des Tunnels ist für den Fahrplanwechsel 2011/2012 geplant. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2008 vorgesehen. Begonnen haben die Arbeiten. 2003.

Antje Henselin-Rudolph, LVZ-Online

 
© LVZ-Online, 21.07.2009, 14:23 Uhr
 

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9
04109 Leipzig
Stadt- und Standortmarketing

Tel. +49 (0)341 7104-350
Fax +49 (0)341 7104-359

Für Leipzigs Gäste:
Info. Service. Buchung. Die Tourist-Information bietet ihren Gästen qualitativen Service.

Tourist-Information
Richard-Wagner-Straße 1
04109 Leipzig

Information:
Tel. +49 (0)341 7104-260/-265
Fax +49 (0)341 7104-271/-276
Zimmervermittlung:
Tel. +49 (0)341 7104-255
Individual- und Gruppenreisen:
Tel. +49 (0)341 7104-275
Ticket-Service:
Tel. +49 (0)341 7104-285

Öffnungszeiten der Tourist-Information
Mo - Fr
(März - Oktober)
9.30 - 18.00 Uhr
Mo - Fr
(November - Februar)
10.00 - 18.00 Uhr
Sa
9.30 - 16.00 Uhr
So / Feiertage
9.30 - 15.00 Uhr

Sie erreichen uns auch online:
Mail:
Web:

... hier klicken

 

 

Das Team von "Rund.Blick.Leipzig"

Hier erreichen Sie uns

Wir stehen Ihnen gern für alle Fragen zur Verfügung. Sie möchten eine eigene Präsenz buchen? Sie möchten einen Datenschutzhinweis liefern? Sie möchten ein Stückchen Leipzig für den "Rund.Blick.Leipzig" vorschlagen? Wenden Sie sich einfach an uns.

Telefonnummer: 0341-2181 1824                     

E-Mail: rund-blick@lvz-online.de

... hier klicken

 

Unsere Partner

Gemeinsam sind wir stark

Für den Rund.Blick.Leipzig haben wir uns starke Partner ins Boot geholt. Unterstützung erhalten wird von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH sowie vom Zoo Leipzig.

... hier klicken

 

Panolife GmbH

Entdecken Sie Ihre Stadt

Die LVDG nutzt zur Realisierung von "Rund.Blick.Leipzig" die "2nd-AREA 2.0"-Technologie der Panolife GmbH.
Nähere Informationen zur Technologie unter http://www.panolife.de   

... hier klicken

 

Präsenz buchen

Ihr Unternehmen im Rund.Blick

Unser Angebot an gewerbliche Kunden: Nutzen Sie die attraktiven Möglichkeiten unseres "Virtuellen Stadtrundganges" für die Präsentation Ihres Unternehmens, ihres Ladengeschäftes oder attraktiver Veranstaltungen.

Mehr Informationen ...

 

Nutzungshinweise

Einfach und schnell

Unser virtueller Spaziergang ist ohne technische Hilfsmittel, Zusatzprogramme oder ähnliches möglich. Nötig sind lediglich ein Computer mit Internetzugang (DSL empfohlen), ein Webbrowser und die aktuelle Version des Adobe Flash Players - und schon kann es losgehen.

... hier klicken

 

Datenschutz

Nicht alles ist sichtbar

LVZ-Online arbeitet beim "Virtuellen Stadtrundgang" mit dem Technologiedienstleister Panolife zusammen. Panolife ist verantwortlich für die Einhaltung der Bestimmungen zum Datenschutz im Zusammenhang mit der 360°-Panoramafotografie für dieses Projekt.

Mehr Informationen ...